
Was machen Biker im Winter, um ihre Fitness beizubehalten? Entweder sie gehen in ein Spinning-Training (Indoor Cycling) oder sie halten sich fit mit Jogging, Schneeschuhlaufen oder Langlaufen. Oder sie biken auch im Winter, solange es die Strassen- und Wegverhältnisse erlauben.
Das Bike sollte zum Wintersaisonstart gut gereinigt werden und danach neu "eingefettet" sowie die Ketten geschmiert werden.
Zudem ist es wichtig, dass man das Bike vor dem Benutzen in die Kühle stellt und es nicht direkt aus dem geheizten Raum nimmt und losfährt.
Die Reifen dürfen speziell im Winter nicht abgefahren sein. Entweder man montiert neue Reifen, oder wer oft im Winter fährt, schafft sich Spikes Reifen an (gibt's beim Velohändler).
Wichtig ist, dass man daran denkt, eine Beleuchtung mitzunehmen, da die Sonnendauer sehr viel kürzer ist als im Sommer und die Dunkelheit einem schnell überraschen kann.
Das Kälteempfinden ist sehr subjektiv. Die meisten Frauen sind kälteempfindlicher als Männer. Zudem hängt das Kälteempfinden auch von der Geschwindigkeit ab: je schneller man fährt, desto stärker sinkt die Oberflächentemperatur. Man muss also selber herausfinden, welche Kleidung und wieviele Schichten Kleidung man braucht, um sich beim Biken im Winter wohlzufühlen.
Die Kleidung muss drei Aufgaben erfüllen: Isolierung vor der Kälte, Windschutz sowie die Ableitung des Schweißes. Funktionelle Bekleidung ist also angesagt (gibt's in jedem Sportgeschäft).
Wichtig dabei ist das "Zwiebelprinzip": mehrere dünne Kleidungsstücke übereinander sind wärmer und flexibler als eine dicke Winterjacke. Wenn man zu warm angezogen ist und man stark zu schwitzen beginnt, dann gilt: früh genug damit beginnen, Kleidungsschichten abzulegen. So hat man den Vorteil, dass, wenn einem kalt wird, man auch noch was zum Anziehen dabei hat.
Nicht zu vergessen:
Wenn dies alles nicht reicht, gibt es noch die Möglichkeit der Wärmekissen für die Handschuhe und Heizung für die Schuhe...